Rheinquerung bei Rees für Amprion-Gleichstromverbindung A-Nord: Hünxer CDU lobt Haltung von Amprion

Pressemeldung des CDU-Gemeindeverbandes Hünxe

21.03.2021, 19:14 Uhr | Wilhelm Windszus

 Die Amprion GmbH, die als Netzbetreiber die Gleichstromverbindung A-Nord errichten wird, durch die „sauberer“ Strom aus Windenergie von Nord- nach Süddeutschland fließen soll, bekommt Lob von den Hünxer Christdemokraten.

In einer Videokonferenz, zu der die Bundestagsabgeordnete Sabine Weiss (CDU) Vertreter der Amprion GmbH sowie die Landtagsabgeordnete Charlotte Quik (CDU) und CDU-Kommunalpolitiker aus möglicherweise betroffenen Kommunen im Kreisgebiet Wesel eingeladen hatte, erklärten Jonas Knoop und Lucas Kaufmann (beide Amprion), dass Amprion weiterhin eine Querung des Rheins bei Rees befürwortet. Von Seiten der Hünxer CDU nahmen an der Videokonferenz Anika Zimmer (Mitglied des RVR-Ruhrparlaments in Essen), Ingrid Meyer (Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Drevenack/Krudenburg), Bernd Chronz (Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Hünxe/Gartrop-Bühl), Egon Beckmann (1. Stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion Hünxe) und Wilhelm Windszus (Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Hünxe) teil.

 

Für ihre klare Haltung zur Rheinquerung bei Rees verdienen die Vertreter von Amprion großes Lob, so der Hünxer CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Windszus. Amprion habe auch schon Vorarbeiten bezüglich der Trasse über Rees durchgeführt, machten die beiden Amprion-Vertreter deutlich. Eine Rheinquerung bei Voerde würde das Gemeindegebiet Hünxe übermäßig belasten, so die Hünxer Christdemokraten. Das Gebiet wird bereits durch die kürzlich errichtete Zeelink-Gasleitung stark beansprucht. Eine zusätzliche Stromtrasse in diesem Bereich wäre für die Bürgerinnen und Bürger unzumutbar, machen die Hünxer Christdemokraten deutlich. Die große Nähe der Leitung zu Wohn- und Gewerbegebieten wäre vor diesem Hintergrund der betroffenen Bevölkerung überhaupt nicht vermittelbar.

 

Die beiden Parlamentarierinnen Sabine Weiss (MdB) und Charlotte Quik (MdL) sprechen sich ebenfalls für eine Rheinquerung bei Rees aus.

 

Die Bundesnetzagentur beabsichtigt nach jetzigem Stand, am 30. April 2021 ihre Entscheidung über den Verlauf der Gleichstromverbindung A-Nord bekanntzugeben.